Um das Kanufahren in Thüringen für Urlauber attraktiver zu machen, soll entlang der zentralen Paddelrouten die Infrastruktur verbessert werden. Dafür soll etwa Totholz aus Flüssen wie der Werra oder der Saale geholt werden, teilte die Thüringer Tourismusgesellschaft auf Anfrage mit. So könne die Sicherheit und «das Qualitätserlebnis für Kanu-Touristen» verbessert werden. Außerdem werde weiter an der Beschilderung der Routen gearbeitet sowie Ausstiegsstellen und Rastplätze verbessert.
Solche Arbeiten entlang der Werra wurden bereits im Wartburgkreis erledigt. «Zusätzlich wurden an 16 Standorten zwischen Barchfeld-Immelborn und Dorndorf sowie zwischen Dankmarshausen und Eisenach-Göringen neue Zugänge für Boote mit Handläufen, kürzere Wege an Wehranlagen mit Transporthilfen und Rastplätze mit überdachten Sitzgelegenheiten, Müllbehältern und Toiletten eingerichtet», fasste eine Sprecherin der Tourismusgesellschaft zusammen.