Der Hamburger Verein «Laut gegen Nazis» hat sich den Namen des großen rechtsextremen Onlineshops «Druck18» markenrechtlich sichern lassen - und will ihn nun zu gleichen Teilen an das Bundesinnenministerium sowie das thüringische Innenministerium verschenken. «Niemandem sollte Druck18 gehören. Wenn die Konsequenz ist, dass auch wir druck18.com schließen müssen, ist das so», sagte der Gründer von «Laut gegen Nazis», Jörn Menge.
«Wir haben alles getan, was als zivilgesellschaftlicher Verein in unserer Macht steht, um diesen Shop zu stoppen», sagte Menge. «Jetzt ist die Politik am Zug. Rechtsextremer Onlinehandel darf nicht weiter unter dem Radar laufen.»