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Daniela Danz mit Literaturpreis der Adenauer-Stiftung geehrt

Die Schriftstellerin Daniela Danz hat den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten (Archivbild). / Foto: Matthias Bein/dpa/ZB
Die Schriftstellerin Daniela Danz hat den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten (Archivbild). / Foto: Matthias Bein/dpa/ZB

Die Liste der von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung mit einem Literaturpreis Geehrten hat Zuwachs bekommen. Eine in Thüringen verwurzelte Autorin ist Preisträgerin 2026.

Die Thüringer Schriftstellerin Daniela Danz ist mit dem diesjährigen Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet worden. Die 49-jährige, in Eisenach geborene und im Weimarer Land lebende Autorin erhielt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag in Weimar. Ihr Werk umfasst Lyrik, Essays und Prosa. 

Danz gehöre zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, heißt es in der Begründung der unabhängigen Jury. Sie schreibe über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete.

In ihrer Dankesrede betonte die Schriftstellerin den Stellenwert von Freiheit und verwies dabei laut Redemanuskript auf die DDR, in der freie Kunst keine Selbstverständlichkeit gewesen sei, nicht jeder Satz habe gesagt werden dürfen und nicht jede Abweichung sei geduldet worden. «Und obwohl ich mittlerweile dreimal so lange in einem Staat mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung lebe, scheint mir die Freiheit der Kunst noch immer keine Selbstverständlichkeit zu sein», hieß es im Redemanuskript.

Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt seit 1993 einen Literaturpreis. Zu den Ausgezeichneten bislang gehören Herta Müller, Daniel Kehlmann, Wulf Kirsten und Uwe Tellkamp.

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