Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow schwingt in seiner Freizeit gern die Axt zum Holzhacken. «Das baut Aggressionen ab und man kann bei der Arbeit gut über das Leben nachdenken», sagte der Linke-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Auf seinem Freizeitgrundstück an einer der beiden großen Saale-Talsperren in Ostthüringen habe er die Fichten, die wie auch anderswo in Thüringen ein Opfer von Trockenheit und Borkenkäfern wurden, persönlich zerhackt. «Jetzt habe ich nur noch vitale Bäume.» Inzwischen müsse Nachschub gekauft werden.
Die Arbeit mit dem Holz in der Natur mache ihm so viel Spaß, dass er sich auch schon mal Holz zum Selbsthacken bestellt habe, so der 70-Jährige. «Ich hacke mich quasi durch meine Freizeit», sagte er mit einem Schmunzeln. Entspannung finde er in der Natur - beispielsweise, wenn auf seinem Grundstück Käuzchen riefen oder ein Fuchs über das Gelände laufe. Viel Freizeit hat Ramelow allerdings nicht.