Die Unterstützung Thüringer Promis für einen Aufruf zum Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel stößt auf Kritik bei jüdischen Akteuren im Freistaat. Der Aufruf sei einseitig, verkürzt und stelle Israel als Aggressor dar, hieß es in einem offenen Brief an die Schauspielerin Sandra Hüller sowie die Musiker Clueso und Yvonne Catterfeld. Das habe Konsequenzen für Jüdinnen und Juden und das Miteinander in Thüringen.
Unterzeichnet wurde der Brief vom Leiter der Jüdisch-Israelischen Kulturtage, Johannes Gräßer, dem Beauftragten der Landesregierung für Jüdisches Leben, Michael Panse, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen, Dorothea Marx.