Ärztemangel macht Kommunen erfinderisch: Mit Förderstipendien während des Studiums werben inzwischen sieben Thüringer Kommunen um Arztnachwuchs für ihre Region. Solche Stipendienprogramme wurden in den Landkreisen Sonneberg, Schmalkalden-Meiningen, Gotha, Altenburger Land, Greiz und Kyffhäuser sowie in der kreisfreien Stadt Gera aufgelegt, wie aus einer Übersicht der Kassenärztlichen Vereinigung hervorgeht. Es geht vor allem um angehende Haus- und Fachärzte, in manchen Regionen auch um Zahnärzte.
Bedacht werden können Studienanfänger und teils auch bereits Studierende, die sich nach dem Facharztabschluss für eine mehrjährige ärztliche Tätigkeit in der jeweiligen Region verpflichten, zum Beispiel als Betreiber einer Arztpraxis oder als Angestellte im Gesundheitsamt. Die Förderkriterien unterscheiden sich hier in Details.