Nach der Hitzewelle ruft der DRK-Blutspendedienst zum Blutspenden auf. «Durch die heißen Tage kamen deutlich weniger Menschen zur Blutspende als notwendig», teilte ein Sprecher beim DRK-Blutspendedienst NSTOB mit. Der Dienst organisiert die Blutspende in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Hitzewelle sowie die beginnende Sommerreisezeit haben die Situation in der Blutversorgung verschärft.
Daher appellierte der Blutspendedienst, die etwas kühleren Tage zu nutzen, um Blut zu spenden - bevor der Urlaub oder die nächste Hitzewelle kommt. Alle Spendetermine finden Interessierte auf dieser Webseite.
Im ganzen Gebiet werden den Angaben nach täglich bis zu 3.000 Spenderinnen und Spender gebraucht - davon 600 in Sachsen-Anhalt und Thüringen. «Um die sichere Versorgung im gesamten Gebiet zu gewährleisten, brauchen wir mindestens 10.000 Blutkonserven am Lager - heute liegen wir mit 8.400 Konserven weit darunter, weshalb wir nicht mehr alle Blutgruppen vollumfänglich liefern können», hieß es vom Sprecher.