Impfen in Apotheken ist in Thüringen ein Nischenangebot. Nur einzelne bieten nach Angaben ihres Berufsverbandes das Spritzen gegen Grippe und Covid-19 an. Der Verbandsvorsitzende Stefan Fink nannte auf Anfrage finanzielle und organisatorische Gründe für die geringe Bereitschaft.
Apotheken müssten über Impfräume verfügen und Personal eigens fortbilden. Das bedeute zusätzlichen Aufwand und Kosten. «Das macht eigentlich nur in einem größeren Apothekenzentrum Sinn oder wenn man sich niedergelassenen Ärzten abstimmt, Impfungen zu übernehmen.»