Nach der für Ende des Monats angekündigten Schließung der insolventen Sternbach-Klinik in Schleiz hat die Geschäftsführung die Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe die Politik in die Irre geführt. «Jeder Zeitungsleser weiß, dass wir in Deutschland eine massive strukturelle Unterfinanzierung im Krankenhaussektor haben», heißt es in einer Stellungnahme. Vertreter der Politik würden nun in der Endphase des Wahlkampfes einen Schuldigen suchen, was laut der Klinikleitung «hochgradig unglaubwürdig» sei.
Die Klinikleitung betonte, die Politik sei über die Krise informiert gewesen. Bereits Ende 2023 habe man darauf hingewiesen, dass die Klinik Verluste in einer Höhe mache, die nur mit externer Hilfe auszugleichen seien. Die erhobenen Vorwürfe seien nach der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium nicht nachvollziehbar.