Das Krankenhaus in Neuhaus am Rennweg (Kreis Sonneberg) steht mit seinem Stationsbetrieb offensichtlich vor dem Aus. Der bisherige Betreiber, die insolvente thüringisch-bayerische Klinikgruppe Regiomed, habe die Schließung der kleinen Klinik beantragt, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Nachfrage mitteilte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Freies Wort». Eine Entscheidung dazu gebe es aber noch nicht. Bislang liege noch kein Konzept des Antragstellers für die Zukunft des Standorts vor.
Auch die Landesärztekammer hatte zuletzt vorgeschlagen, in Regionen jenseits der städtischen Zentren vernetzte ambulant-stationäre Gesundheitszentren für die Grundversorgung aufzubauen, etwa in Neuhaus am Rennweg, Bad Frankenhausen, Pößneck oder Schleiz. Sie könnten neben ambulant tätigen Ärzten über kleine Stationen mit bis zu 20 Betten für die Behandlung weniger gravierender Erkrankungen verfügen. Bei anspruchsvolleren Behandlungen sollten Patienten in dafür geeigneten Häusern versorgt werden.
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