Wegen des Verdachts auf Schleuserkriminalität und illegale Prostitution haben am Morgen Ermittler Durchsuchungen in acht Bundesländern durchgeführt. Nach Angaben der Bundespolizei und der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main waren 800 Beamte der Bundespolizei und acht Steuerfahnder im Einsatz. Insgesamt wurden 40 Wohn- und Geschäftsräume sowie Bordellbetriebe in den Ländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Bremen und Niedersachsen durchsucht.
Demnach sind Ermittlungen wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen gegen neun Beschuldigte der Hintergrund. Daneben werde auch wegen Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall ermittelt.