Aus islamistischer Überzeugung heraus haben zwei Afghanen laut Gerichtsurteil von Deutschland aus geplant, mit Schusswaffen Abgeordnete des schwedischen Parlaments in Stockholm zu töten. Das Oberlandesgericht Jena verurteilte die beiden Männer nun unter anderem wegen der Mitgliedschaft beziehungsweise der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland und der Verabredung zum Mord.
Der 30 Jahre alte Angeklagte erhielt eine Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten und der inzwischen 24-jährigen Angeklagte vier Jahre und zwei Monate. Die Verteidiger hatten mildere Haft- beziehungsweise Bewährungsstrafen gefordert, der Generalbundesanwalt dagegen Haftstrafen von sechs Jahren und zehn Monaten sowie fünf Jahren und neun Monaten. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.