Im Missbrauchsprozess gegen einen weiteren Lehrer eines Erfurter Gymnasiums hat der Mann jegliche Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen. Sein Mandant bestreite ausdrücklich, dass er gegen den erkennbaren Willen der Nebenklägerin gehandelt oder dabei Gewalt angewendet habe, ließ der Angeklagte über seinen Anwalt erklären.
Er habe die besagte damalige Schülerin in seiner Funktion als Chorleiter an der Schule kennengelernt, nach deren 18. Geburtstag habe sich eine intime Beziehung entwickelt, hieß es weiter in der durch den Verteidiger am Landgericht Erfurt verlesenen Erklärung.