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Mutmaßliche Mitglieder eines Motorradclubs vor Gericht

Mutmaßliche Mitglieder eines Motorradclubs vor Gericht
Gegen mutmaßliche Mitglieder eines Motorradclubs hat in Meiningen ein Prozess begonnen. (Archivbild) / Foto: Michael Reichel/dpa
Fünf Männer stehen in Meiningen vor Gericht. Die Vorwürfe reichen von Drogenhandel bis zu erpresserischem Menschenraub. Beim Auftakt machen sie keine Angaben.

Wegen Vorwürfen wie Drogenhandel, besonders schwerer räuberischer Erpressung und erpresserischen Menschenraubs hat in Meiningen der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder eines Motorradclubs begonnen. Die fünf angeklagten Männer schwiegen beim Prozessauftakt. Unter ihnen soll auch der sogenannte Präsident des Clubs sein. 

Er soll im Jahr 2023 in einem Fall ein Kilogramm Methamphetamin zum Kauf angeboten und in sieben weiteren Fällen zwischen März und Mai 2025 jeweils rund ein Kilo Betäubungsmittel gewinnbringend veräußert haben. Außerdem sollen sich der 44-Jährige und ein weiterer Angeklagter der Staatsanwaltschaft zufolge entschlossen haben, ein Clubmitglied zu verstoßen und sich dessen Vermögenswerte einzuverleiben. Der Betroffene sei in das Clubhaus gelockt, dort gefesselt und an einen Stuhl gebunden sowie geschlagen und bedroht worden. 

Die Angeklagten kommen größtenteils aus dem Raum Schleusingen. Für das Verfahren sind zunächst Termine bis Ende November vorgesehen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen insgesamt elf Angeschuldigte erhoben. Das Verfahren gegen fünf von ihnen wurde abgetrennt.

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