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Prozess um tödlichen Unfall: Gericht mildert Strafe ab

Prozess um tödlichen Unfall: Gericht mildert Strafe ab
Wegen eines illegalen Autorennens mit Todesfolge hat das Landgericht Gera einen Mann zu acht Jahren Haft verurteilt (Archivbild) / Foto: Bodo Schackow/dpa
Ein schwerer Autounfall kostet einer jungen Frau im Sommer 2024 das Leben. Der Fall hat erneut das Landgericht Gera beschäftigt. Die Richter kamen zu diesem Ergebnis.

Im Revisionsprozess um einen tödlichen Unfall im Saale-Orla-Kreis hat das Landgericht Gera das vorangegangene Urteil abgemildert. Die Richter sprachen den Mann nun unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig und verhängten eine Freiheitsstrafe von acht Jahren, wie ein Sprecher des Landgerichts Gera mitteilte. Zudem wurde eine Fahrerlaubnissperre von fünf Jahren ausgesprochen, die mit der Entlassung aus der Haft beginnt.

Der Verurteilte hatte im Juli 2024 nahe Oberoppurg auf dem Weg von der Arbeit nach Hause einen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Wagen einer 21-jährigen Fahrerin verursacht. Sie war noch am Unfallort gestorben.

In einem ersten Urteil hatte eine andere Strafkammer des Gerichts den Mann unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes in Tateinheit mit verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hatte den Richterspruch auf die Revision des Mannes hin jedoch in Teilen aufgehoben, sodass der Fall erneut verhandelt werden musste.

Das neue Urteil ist den Angaben zufolge bislang nicht rechtskräftig.

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