Mit Durchsuchungen in sechs Bundesländern sind Ermittler gegen organisierte Schwarzarbeit im Abbruchgewerbe vorgegangen. An den Aktionen des regionalen Ermittlungszentrums der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Frankfurt beteiligten sich nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft rund 380 Einsatzkräfte.
Insgesamt seien 37 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht worden - mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen. Vier Haftbefehle und vier Vermögensarreste seien im Zuge der Maßnahmen vollstreckt worden.
Im Mittelpunkt der Razzia sowie der umfangreichen Ermittlungen stehen laut Staatsanwaltschaft die Betreiber eines Bauunternehmens, die hauptsächlich Abrissarbeiten durchführten und im gesamten Bundesgebiet seit 2020 Leistungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro erbracht hätten.