Bei den Sozialgerichten in Thüringen landen immer mehr Streitfälle. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 6.597 Verfahren, geht aus Zahlen des Deutschen Richterbundes hervor. 2024 waren es 6.225 Verfahren und damit 372 weniger im Freistaat. Bei den Verfahren geht es unter anderem um Bürgergeld, gekürztes Arbeitslosengeld, Rentenleistungen oder Elterngeld.
Thüringen liegt laut Richterbund im bundesweiten Trend: Zum ersten Mal seit dem Jahr 2021 gab es bundesweit insgesamt wieder mehr als 300.000 neue Fälle, wie es hieß. «Vermehrte Streitfälle ums Bürgergeld oder um Ansprüche aus der Sozialversicherung treiben die Fallzahlen deutlich nach oben», sagte der Bundesgeschäftsführer des Richterbundes, Sven Rebehn, der Deutschen Presse-Agentur.