Etwa 30.000 Besucher haben die diesjährigen Achava Festspiele Thüringen gezählt. Davon seien rund 5.000 beim Schülerprogramm erreicht worden, teilten die Veranstalter mit. Die jüdisch geprägten Achava Festspiele verstehen sich als Festival für den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Kernstück sind Schulprojekte: Dabei treffen Schülerinnen und Schüler etwa auf Überlebende der Shoah, deren Nachfahren sowie auf Fachleute für Geschichte.
«Der wichtigste Bestandteil der Achava Festspiele – das Bildungsangebot – ist wirklich gut angekommen. Die Nachfrage war größer, als die vorab geplanten Veranstaltungen, insbesondere im Schulbereich», sagte Festival-Intendant Martin Kranz. Die Diskussionsfreudigkeit der Kinder und Jugendlichen sei enorm, das Engagement der Lehrer und Lehrerinnen vorbildlich gewesen.