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Umzug und getanztes Ständchen für den «Theaterherzog»

1.000 Aktive in 35 Bildern beim Festumzug für den Meininger «Theaterherzog. / Foto: Michael Reichel/dpa
1.000 Aktive in 35 Bildern beim Festumzug für den Meininger «Theaterherzog. / Foto: Michael Reichel/dpa

Der kunstsinnige Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914) hat das Theater revolutioniert. Die einstige Residenzstadt Meiningen feiert ihn mit einem Festjahr.

Mit einem Festumzug und einer Tanzchoreografie hat Meiningen den als «Theaterherzog» bekanntgewordenen Georg II. von Sachsen-Meiningen gefeiert. Etwa 1.000 Teilnehmer zogen beim Stadtfest am Sonntag durch die Stadt, wie Meiningens Kulturmanager Marian Dux sagte. Tanzend brachten anschließend 1.700 Aktive dem vor 200 Jahren geborenen Adeligen, der als Wegbereiter des modernen Regietheaters gilt, zur Melodie von «Happy Birthday» ein Ständchen.

Georg II., Monarch des kleinen Thüringer Herzogtums, hatte das Meininger Theater zu internationalem Ruhm geführt und mit seinen Ideen von Regie, Intendanz sowie Bühnen- und Kostümausstattung das deutsche und europäische Theater revolutioniert. Gleich mehrere Figuren im Umzug stellten den «Theaterherzog» nach. Den Tanzflashmob will die Stadt als Weltrekord anerkennen lassen. Die dafür nötige Teilnehmerzahl von 1.400 sei klar übertroffen worden, sagte Dux.

Die Südthüringer Theaterstadt hat 2026 anlässlich des Herzoggeburtstages zum «Georgjahr» mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen erklärt. Ende März etwa war eine zwei Meter große Bronze-Skulptur von Georg II. des Malers und Bildhauers Markus Lüpertz enthüllt worden. In der zweiten Hälfte des Jubiläumsjahres ist Dux zufolge unter anderem eine lange Kaffeetafel geplant.

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