Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt will die Kontakte nach Israel weiter ausbauen und einen möglichen Austausch im Bildungsbereich voranbringen. Es werde vertiefte Gespräche für einen Lehreraustausch geben, kündigte der CDU-Politiker an. Die Anregung dazu sei bei einem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gekommen.
Der 48-Jährige legte in Yad Vashem einen Kranz nieder. «Das hat mich tief bewegt, weil das ein sehr bedrückender Moment war», sagte er. Es sei sein dritter Besuch in Yad Vashem gewesen. «Das ist sicherlich ein Ort, der sicherlich aus Thüringer Sicht immer noch mal eine ganz besondere Intensität hat», sagte Voigt.