Thüringen und Sachsen wollen an einem gemeinsamen Konzept für den Hochwasserschutz an der Grenze der beiden Bundesländer arbeiten. Für das Konzept wollen die beiden Länder rund 200.000 Euro in den nächsten vier Jahren investieren, hieß es nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung der beiden Landesregierungen in Stolberg (Harz).
Lehren aus dem Winterhochwasser 2023/2024
Mit dem länderübergreifenden Projekt sollen auch Lehren aus dem Winterhochwasser 2023/2024 gezogen werden. Damals waren unter anderem im Grenzgebiet der beiden Bundesländer etliche Orte überschwemmt. Die Talsperre Kelbra erreichte damals ihre Kapazitätsgrenze und die Helme trat über die Ufer. Das nun angestrebte Konzept soll Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Helme betreffen - von der Talsperre Kelbra bis zur Mündung in die Unstrut.