Thüringens scheidender Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hält nichts von Plänen zu einem Nutzungsverbot für Handys an Grundschulen. «Thüringen wird damit in eine Zeit vor der digitalen Welt zurückkatapultiert, das ist eine Reise in die Vergangenheit», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Selbstverständlich müssten Kinder schreiben und lesen lernen. Ohne diese Fähigkeiten könnten sie digitale Medien wie Smartphones ohnehin nicht bedienen. «Aber es muss doch darum gehen, den Anteil von digitalem und analogem Lernen auszubalancieren und nicht die eine Sache komplett zu verbieten», sagte Holter.