Die größeren Kommunen in Thüringen sehen sich für die Versorgung von Obdachlosen im kommenden Winter gut vorbereitet. «Wie jedes Jahr füllt sich die Notschlafstelle mit dem Absinken der Temperaturen, sodass nur noch wenige Plätze zur Verfügung stehen», erklärte etwa Sprecherin Mandy Plickert für die Stadt Weimar. «Trotz allem sieht sich die Stadt gut in Sachen Kältehilfe aufgestellt.» Auch Eisenach, Mühlhausen, Suhl, Jena, Gera und Erfurt haben sich für die höhere Nachfrage im Winter gerüstet.
Grundsätzlich seien in den meisten Städten die Kapazitäten an Schlafplätzen und - so vorhanden - den Orten zum Aufwärmen gleich geblieben, so die Sprecher. Während in den warmen Monaten viele der ganzjährig geöffneten Einrichtungen nur spärlich genutzt würden, steige die Nachfrage im Winter deutlich an. Wohnheime seien dann etwa in Weimar und Suhl bis zur Belegungsgrenze besetzt.