Das Landesschiedsgericht der Thüringer Linken hat einer Bundessprecherin von Linksjugend Solid die Mitgliederrechte für zwei Jahre entzogen. Ihr wurden «antisemitische, gewaltverherrlichende und den Holocaust relativierende Äußerungen» etwa in einem Tiktok-Video vorgeworfen, wie aus dem Beschluss des Landesschiedsgerichts hervorgeht. Zuvor hatte die «Welt» über den Entzug der Mitgliederrechte berichtet.
Aus dem Beschluss geht hervor, dass die Bundessprecherin in dem Video mit Bezug zum Gaza-Krieg sagte: «Das ist der Holocaust». Dies habe sie im Verfahren auch eingeräumt und erklärt, dass diese Verwendung falsch gewesen sei und sie das Video deshalb auch gelöscht habe. Demnach erkenne sie die Singularität des Holocausts an.