Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat seinen Rückzug aus der konservativen Kleinpartei Werteunion angekündigt. «Ich werde heute mein Amt als Parteivorsitzender niederlegen und aus der Partei austreten», teilte Maaßen in einem Schreiben an die Mitglieder der Werteunion mit, das er auf seiner Internetseite veröffentlichte. Zuvor hatte die «Bild» über das Schreiben berichtet. Das Ziel einer Politikwende in Deutschland sei mit der Werteunion in der aktuellen Situation nicht mehr zu erreichen, schreibt Maaßen.
Maaßen kann sich Partei-Unterstützung vorstellen
In dem Schreiben gibt sich Maaßen trotzdem kämpferisch. Er und seine Mitstreiter, die ebenfalls die Werteunion verließen, würden zwar die Partei aufgeben, «aber nicht das Ziel, Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße zu
stellen. Niemals!» Er kündigte an, in den kommenden Monaten eine neue Organisationsform zu finden. «Es kann, aber es muss keine Partei sein, und wir können uns auch vorstellen, eine andere Partei, die unser gemeinsames Ziel einer Politikwende erreichen kann, zu unterstützen», schreibt Maaßen.
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