Für eine Übernahme von Gema-Gebühren bei Veranstaltungen durch das Land müssen sich Thüringer Vereine noch in Geduld üben. Nach dem Auslaufen eines Vertrages mit der Gema könnte ein neuer Abschluss noch auf sich warten lassen. «Ziel der Staatskanzlei ist es, dass der neue Vertrag mit der Gema unmittelbar nach dem Inkrafttreten des Haushalts 2025 zur Anwendung kommt», heißt es aus der Staatskanzlei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
Für die vielen Karnevals- und Faschingsveranstaltungen, die derzeit im Freistaat laufen, kommt der Abschluss wohl zu spät. Eine Verabschiedung des Haushalts für das laufende Jahr 2025 ist für frühestens April oder Mai geplant. Im alten Pauschalvertrag des Landes mit der Gema von 2024 waren Veranstaltungen, bei denen Eintritt verlangt wurde, nicht von der Gebührenübernahme abgedeckt. Die genauen Regelungen im neuen Vertrag werden noch verhandelt.