Die Social-Media-Plattform TikTok ist in Behörden in Thüringen nur selten im Einsatz. «TikTok wird daher derzeit weder durch die Staatskanzlei noch die anderen Ressorts zur Verbreitung eigens generierter Inhalte genutzt», erklärt Viktor Heeke von der Thüringer Staatskanzlei. Grundsätzlich entschieden die Ministerien eigenständig über die Nutzung einzelner Online-Dienste. So werde immer wieder neu beurteilt, welche Kommunikationswege am sinnvollsten und effektivsten seien, um Inhalte zu verbreiten.
Da TikTok besonders geeignet sei, um junge Menschen anzusprechen, schalte das Bildungsministerium dort lediglich Anzeigen, um unter anderem neue Lehrkräfte zu gewinnen. Das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz unterhält Sprecher Nils Fröhlich zufolge keinen eigenen Auftritt. Es nutze aber in Einzelfällen die Kanäle des Umweltministeriums, ebenfalls vor allem für Stellenausschreibungen.