Die im Bund beschlossenen Nachbesserungen bei der Krankenhausreform treffen in Thüringen auf Zustimmung. Es sei gut, dass etwa die geplanten 624,1 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds des Bundes nicht nur für Zusammenlegungen, sondern auch für bestehende Standorte genutzt werden können, sagte Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD). Außerdem bleibe die Planungshoheit bei den Ländern - sie könnten nämlich Ausnahmeregelungen erlassen.
Die schwarz-rote Koalition in Berlin hatte sich zuvor auf Änderungen bei der Krankenhausreform verständigt. Die Gesetzespläne sehen längere Übergangsfristen und mehr Ausnahmen vor, um größeren Spielraum für die Umsetzung zu schaffen. Die von der Ampel-Koalition durchgesetzte Reform trat Anfang 2025 in Kraft und soll schrittweise umgesetzt werden. Sie legt einheitliche Mindestvorgaben für Behandlungen fest und soll finanziellen Druck auf die Kliniken mildern.