Bei Behördenvorgängen sollen die Menschen in Thüringen künftig seltener Daten eingeben müssen. Bisher müsse man beispielsweise immer wieder sein Geburtsdatum angeben, künftig solle das nur noch einmal nötig sein und dann zentral an die jeweiligen Stellen verteilt werden, sagte Digitalstaatssekretärin Milen Starke in Erfurt. Ziel sei, bis 2028 eine spürbare Vereinfachung bei den Bürgerinnen und Bürgern zu erreichen.
Das Kabinett hatte zuvor eine neue Digitalstrategie unter dem Titel «Smart State» verabschiedet. Ziel sei unter anderem eine Zentralisierung und Standardisierung, sagte Starke. Außerdem müsse sich immer wieder die Frage gestellt werden, ob ein IT-Projekt auch wirklich im Sinne der Bürger ist.