Angesichts der Festnahme von fünf mutmaßlichen Mitgliedern einer rechten Terrorgruppe sieht Extremismusforscher Matthias Quent wieder eine militante Massenbewegung bei Jugendlichen mit Bezugnahme zum Nationalsozialismus. In den polizeilichen Kriminalstatistiken gebe es bei rechtsmotivierter Gewalt gerade einen historischen Hochpunkt, sagte der Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal der Deutschen Presse-Agentur.
Gerade in den vergangenen zwei Jahren sei dieser Trend verstärkt sichtbar geworden. «In den sozialen Netzwerken haben sich terroraffine Strukturen und Gruppen herausgebildet, die Gewalt gutheißen und vorbereiten.»