Mit einer Landarztquote bei der Vergabe von Studienplätzen für Allgemein- und Zahnmediziner will Thüringens Landesregierung dem Ärztemangel entgegentreten. Ein entsprechendes Gesetz soll der Thüringer Landtag noch vor der Sommerpause abschließend beraten, wie die Thüringer Linke-Fraktion und die CDU-Fraktion am Wochenende mitteilten. Der Gesundheitsausschuss hatte zuvor den Weg dafür freigemacht.
«Wir steigern damit langfristig die Attraktivität Thüringens für junge Medizinerinnen und Mediziner, denn die Hürden für die Aufnahme eines Medizinstudiums, die oft in einem hohen Numerus Clausus bestehen, werden so nachhaltig abgebaut», erklärte der Linke-Gesundheitspolitiker Ralf Plötner.