Ähnlich unstet wie das Aprilwetter sind die Aussichten der Thüringer Tierparks und Gehege für die kommende Saison. «Die Lage ist insgesamt schwieriger geworden», erklärte Christoph Schmidt, Sprecher des Alternativen Bärenparks Worbis (Landkreis Eichsfeld). Ähnlich äußerten sich die Sprecher des Wildkatzendorfs Hütscheroda, des Affenwalds in Straußberg sowie der Tierparks in Suhl und Gera. Vor allem die Kosten für Energie, Personal und Futter würden eine immer größere Belastung, hieß es weitgehend übereinstimmend. Der ebenfalls angefragte Zoopark in Erfurt äußerte sich dazu nicht.
Im Detail unterscheiden sich die Herausforderungen dennoch. So wird der Alternative Bärenpark in Worbis laut Schmidt fast vollständig von Privatpersonen getragen. Unterstützung durch öffentliche Mittel für den laufenden Betrieb gebe es nicht. Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sei zu befürchten, dass die Spendenbereitschaft in Zukunft abnehmen könne, aber auch aus Altersgründen drohten Spender wegzufallen.