Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt tritt am Samstag (10.00 Uhr) auf einem Landesparteitag erneut als CDU-Parteichef an. Bei der Abstimmung geht es auch darum, wie viel Rückhalt der 49-Jährige innerhalb der CDU hat. Voigt steht politisch unter Druck, nachdem sein Widerspruch gegen die Aberkennung seines Doktortitels keinen Erfolg hatte.
Der Regierungschef wurde vom bisherigen Vorstand einstimmig für das Spitzenamt in der Thüringer CDU vorgeschlagen. «Ich wünsche mir ein vernünftiges Ergebnis», sagte Voigt vor dem Parteitag. Eine Prozentzahl für die Abstimmung nannte er nicht. Voigt ist seit 2022 CDU-Chef in Thüringen und seit 2024 Ministerpräsident einer Koalition aus CDU, BSW und SPD, die derzeit mit Zoff innerhalb des BSW zu kämpfen hat.
Turnusmäßig wählt die CDU auf dem Landesparteitag in der Wartburgstadt ihren gesamten Vorstand neu. Für die vier Stellvertreterposten nominiert sind der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, Justizministerin Beate Meißner, die Eichsfelder Landrätin Marion Frant sowie der Landtagsabgeordnete Wolfgang Weißkopf. Die vier Vorgeschlagenen bekleiden das Stellvertreter-Amt bereits.