Thüringens Finanzministerin Katja Wolf hält eine Umstellung bei der Berechnung der Grundsteuer in Thüringen erst ab 2027 für möglich. Die Einführung eines Kombimodells sei bis Januar 2026 nicht mehr umsetzbar, sagte die BSW-Politikerin in einer Regierungsbefragung im Thüringer Landtag. «Ich persönlich bin darüber enttäuscht, dass Thüringen nicht schon eher die Anpassung in diesem Bereich möglich gemacht hat», sagte sie. Ziel der Landesregierung sei es, die Kosten im Bereich Wohnen zu senken. «Das Bundesmodell war absehbar eine Mehrbelastung für den Bereich Wohnen.»
Wolf sieht Investitionsstau in den Kommunen
Wolf wurde in der Regierungsbefragung auch zur finanziellen Situation der Thüringer Kommunen befragt. Dazu sagte sie, dass sie einen großen Investitionsstau in den Kommunen des Freistaats sieht. Die Kommunen seien besonders im investiven Bereich «deutlich unterdurchschnittlich ausgestattet».
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