Nach dem 1:6-Debakel: Was der Neustart des 1. FC Magdeburg mit Risikomanagement zu tun hat
Sieben Minuten. So lange hat es gedauert, bis beim 1. FC Magdeburg am vergangenen Wochenende alles ins Wanken geriet. Am Ende stand ein 1:6 gegen Eintracht Braunschweig, dazu eine Rote Karte für Herbert Bockhorn. Die Sportschau sprach von einem historischen Heimdebakel, und wer die Bilder gesehen hat, weiß: Das war keine Übertreibung.
Doch was mich an diesem Wochenende wirklich interessiert hat, war nicht das Ergebnis selbst. Es war die Reaktion danach. Sportdirektor Peer Jaekel und Trainer Petrik Sander forderten schnelle Aufarbeitung, aber keine Panik. Genau da wird es spannend. Denn zwischen "schnell reagieren" und "überreagieren" liegt ein schmaler Grat, den nicht nur Fußballklubs, sondern auch wir alle im Alltag ständig austarieren müssen.