In Thüringen bleibt die Zahl der gesprengten Geldautomaten gering. Allerdings sei eine Zunahme der Taten auf niedrigem Niveau feststellbar, teilte das Landeskriminalamt (LKA) auf Anfrage mit. Bis Anfang Dezember wurden im Freistaat sieben Sprengungen registriert, dabei blieb es in einem Fall beim Versuch. Im gesamten vergangenen Jahr wurden thüringenweit fünf Geldautomaten gesprengt - davon war ebenfalls einer ein Versuch.
Zuletzt hatten Kriminelle in diesem Herbst in Nordthüringen Geldautomaten in Leinefelde-Worbis und in Artern in die Luft gejagt. In den meisten Fällen bleiben die Täter den Angaben nach unerkannt. 2023 habe nur eine Tat aufgeklärt und niederländische und belgische Täter ermittelt werden können, hieß es aus dem LKA. Die bislang sieben Fälle in diesem Jahr seien alle noch ungeklärt. Zumeist seien dabei drei oder vier Täter am Werke gewesen. Zu deren Nationalität würden derzeit keine belastbaren Erkenntnisse vorliegen.