Die Bewegung «Omas gegen Rechts» sieht den Landtagswahlen in Ostdeutschland mit Sorge entgegen. Zu befürchten sei, dass die AfD durch ein gutes Ergebnis etwa eine sogenannte Sperrminorität bei der Besetzung von Richterposten bekomme, hieß es zum Abschluss des ersten Bundeskongresses der Gruppierung in Erfurt. Als Sperrminorität wird eine Anzahl an Stimmen bezeichnet, die zwar die Minderheit darstellt, aber trotzdem einen Beschluss verhindern kann.
In Thüringen und Sachsen werden am 1. September die Landtage neu gewählt, Brandenburg folgt am 22. September. Bei dem Kongress in Erfurt hatten rund 300 Teilnehmende Erfahrungen ausgetauscht und Ideen für ihr ehrenamtliches Engagement gesammelt. Die «Omas gegen Rechts» gibt es in Deutschland seit 2018.