Um Menschen über das richtige Verhalten beispielsweise bei Naturkatastrophen zu informieren, schaltet das Thüringer Innenministerium einzelne Anzeigen in sozialen Netzwerken. Diese Anzeigen seien Teil einer größer angelegten Kampagne, sagte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur. «Sie solle die Menschen möglichst dazu animieren, sich über ihre ganz persönliche Katastrophenvorsorge Gedanken zu machen.»
Es gehe darum, sich darüber klar zu werden, was in einen Notfall-Rucksack gehört oder ob genügend Lebensmittel zu Hause sind, um zehn Tage ohne erneuten Einkauf überbrücken zu können. «Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal hat sich gezeigt, dass viele Menschen nicht wissen, wie sie sich verhalten müssen, wenn die Fluten kommen und sie sich in akuter Lebensgefahr befinden», sagte der Sprecher. Bei der Flut im Ahrtal waren 2021 viele Ortschaften komplett verwüstet worden, mindestens 135 Menschen starben damals. Auch für den Zivilschutz in einem Spannungs- oder Kriegsfall seien die Informationen anwendbar, sagte der Sprecher.