Thüringer Gemeinden nehmen 2025 rund 9,4 Mio. Euro Hundesteuer ein
Die Thüringer Gemeinden haben im Jahr 2025 erneut mehr Hundesteuer eingenommen. Rund 9,4 Millionen Euro zahlten Hundebesitzer im vergangenen Jahr - 37.000 Euro (0,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Demnach waren das pro Einwohner im Schnitt 4,49 Euro Hundesteuern. Der Anteil der Hundesteuer an den Steuern beträgt 0,4 Prozent, wie es weiter hieß. Die höchsten Einnahmen verzeichnete Erfurt mit fast 1,2 Millionen Euro, allerdings lag die Stadt im Pro-Kopf-Vergleich der kreisfreien Städte und Landkreise mit 5,40 Euro pro Kopf auf Platz drei. Auf dem ersten Platz lag der Unstrut-Hainich-Kreis mit durchschnittlich 6,35 Euro und der Landkreis Sömmerda mit 5,55 Euro Hundesteuer pro Kopf. Die geringste Hundesteuer wurde in Weimar gezählt - 2,84 Euro pro Kopf wurden hier im Schnitt gezahlt. Auf Gemeindeebene erzielte die Gemeinde Gangloffsömmern im Landkreis Sömmerda mit 12,24 Euro die höchste Einnahme pro Kopf. Dieterode im Landkreis Eichsfeld verzeichnete mit 0,59 Euro pro Kopf die geringsten Einnahmen aus der Hundesteuer. Beide Gemeinden gehören mit einer Bevölkerung von unter 1.000 Einwohnern zu den kleineren Kommunen in Thüringen, wie es hieß. Die Statistiker wiesen darauf hin, dass der Betrag der Hundesteuer von der jeweiligen Gemeinde festgelegt wird und gegebenenfalls von der Anzahl der Hunde sowie der Hunderasse abhängt. Dies bedeute, dass steigende Steuereinnahmen nicht zwangsläufig auch auf einen Anstieg der Anzahl an Hunden zurückzuführen sind, hieß es. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenGemeinden legen Steuer fest