Vertreter der Thüringer IT-Branche sind skeptisch, ob die Menschen im Land die angekündigte Thüringen-App wirklich ab Ende des Jahres nutzen können.
Zwar sei es technisch machbar, eine solche App in kurzer Zeit zu entwickeln und auf dem Markt zu bringen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Branchenvereins ITnet Thüringen, Heiko Kahl. Doch ehe mit der inhaltlichen Arbeit an einer solchen App begonnen werden könne, gebe es noch formale Hürden zu überwinden. «Wenn da noch keine Ausschreibung erfolgt ist, ist es sehr unrealistisch, dass da in zwölf Monaten was passiert», sagte Kahl.