In den zwei größten Städten in Thüringen kommen verstärkt sogenannte Awareness-Teams zum Einsatz. Sie sollen bei allerlei Problemen, die bei öffentlichen Veranstaltungen auftreten können, unkompliziert Hilfe und Beratung leisten. «Awareness» kommt aus dem Englischen und lässt sich etwa mit Achtsamkeit oder Aufmerksamkeit übersetzen.
«Die bisherigen Erfahrungen mit den Awareness-Teams sind durchweg positiv», sagte Anja Schultz von der Erfurter Stadtverwaltung. Dort sind seit Ende August die «Nachteulen» unterwegs, die bei verschiedensten Problemen vermitteln, beraten und schlichten können - von Ruhestörungen bis hin zu Belästigungen oder anderen Problemen. Die Helfer haben dabei keine gesonderten Rechte, sondern sind eine niedrigschwellige Hilfe und ein Bindeglied zu den Ordnungskräften.