Bei den geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld hat Thüringens Arbeitsministerin Katharina Schenk (SPD) die Debatte um sogenannte Totalverweigerer kritisiert. Es handle sich um ein Mini-Problem das hauptsächlich auf Betreiben der Union «aufgepustet» worden sei, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Dabei betreffe das nur 0,4 bis 0,6 Prozent aller Bürgergeldempfänger.
Die Union habe Milliardeneinsparungen versprochen, letztlich seien es nur 86 Millionen Euro weniger - so steht es auch im Gesetzentwurf. «Gleichzeitig geben wir unglaublich viel Geld aus für eine Umbenennung», monierte Schenk. Etwa durch neue Briefbögen, Internetseiten oder Formulare würden immense Kosten produziert.