In Altenburg und Gotha haben am Wochenende zahlreiche Menschen beim Christopher Street Day (CSD) für Vielfalt und Weltoffenheit demonstriert. In Altenburg nahmen laut Polizei rund 300 Menschen teil. Der CSD verlief komplett störungsfrei. Die Veranstalter sprachen von 400 Teilnehmern, 600 Menschen waren angemeldet. Unter dem Motto «Gestern mutig. Heute sichtbar. Morgen frei.» wolle der CSD in Altenburg ein klares Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und ein selbstbestimmtes Leben setzen, hieß es von einem Sprecher. Sicherheit sei ihnen schon immer ein großes Anliegen gewesen. «Natürlich hat der Anschlag in Berlin das Sicherheitsbewusstsein in den Fokus gerückt», sagte er. Doch gerade im ländlichen Raum müssten sie Sichtbarkeit zeigen. «Wir lassen uns den Platz nicht wegnehmen.» In Gotha fand der CSD am Samstag statt. Dabei gab es nach Polizeiangaben in der Spitze rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Veranstalter sprachen von rund 250 – 350 Menschen waren angemeldet. Laut Polizei verlief die Veranstaltung störungsfrei. Der CSD fand unter dem Motto «Die Zukunft ist queer – und wir sind hier» statt. «Wir möchten dafür kämpfen, dass jeder frei leben und lieben darf», sagte ein Veranstaltungssprecher. Bei dem Terroranschlag am 25. Juli in Berlin hatte ein 21-jähriger Attentäter mit einem Van mehrere Passanten angefahren, bevor er vermutlich mit einer Machete weitere Menschen verletzte. Eine Frau starb und mindestens 31 Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer. Der Islamist wurde am Tag nach der Tat von Polizisten erschossen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMehr als 200 Menschen bei CSD in Gotha