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Bis Olympia 2030: Friedrich setzt Bob-Karriere fort

Francesco Friedrich (Deutschland) will seine Bob-Karriere fortsetzen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Francesco Friedrich (Deutschland) will seine Bob-Karriere fortsetzen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa

Nach zweimal Silber bei Olympia in Cortina hat Francesco Friedrich wieder neue Ziele. Der erfolgreichste Bobpilot der Welt setzt seine Karriere bis 2030 fort und verstärkt sich mit Georg Fleischhauer.

Francesco Friedrich wird seine Karriere im Bobsport bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 fortsetzen. Der 36 Jahre alte Pirnaer, der sich bei Olympia in Cortina d'Ampezzo mit zweimal Silber hinter Johannes Lochner zufriedengeben musste, peilt nun seine fünfte Olympia-Teilnahme an. Der erste Härtetest seines neu formierten Teams ist schon die WM im Februar 2027 im norwegischen Lillehammer.

«Der Bobsport ist nach wie vor meine Leidenschaft. Warum soll ich das aufgeben, wenn ich das noch gut kann, wenn es mir noch Spaß macht dieses Tüfteln, den ganzen Sommer mit dem Team zu trainieren, die Saison vorzubereiten und dann gemeinsam die Saison zu bestreiten auf diesem Niveau», sagte Friedrich, der mit viermal Gold und den zwei Silbermedaillen der erfolgreichste Bobpilot der Welt ist. 

Nur sein Ex-Anschieber Thorsten Margis hat eine Goldmedaille, die er im Vierer von Lochner gewann, mehr. Dieses Ziel hat er noch. Und der Rekordweltmeister möchte die Schallmauer von 100 Weltcupsiegen schaffen. Aktuell steht er bei 89 im Zweier- und Viererbob. 

Topteam steht auch dank Lochners Anschieber Fleischhauer

Die Aussichten auf Erfolg stehen gut. Sein Dauerrivale Lochner ist zurückgetreten. Dessen bester Anschieber Georg Fleischhauer ist nach zweimal Gold in Cortina der beste Pusher der Welt und nun im Friedrich-Team. Ob der sprintstarke Simon Wulff nach seiner abgelaufenen Doping-Sperre zurückkommt, ist noch offen. 

Nicht mehr dabei ist sein langjähriger Anschieber Alexander Schüller, der zum Thüringer Piloten Hans-Peter Hannighofer wechselte. Matthias Sommer und Felix Straub bleiben dem Pirnaer Friedrich erhalten, dazu kommt zudem der Potsdamer Rupert Schenk, der bisher zum Team von Adam Ammour gehörte.

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