Enttäuschte Dynamos retten Minimalziel
Nach verspielten Zehn-Punkte-Vorsprung und dem verpassten Zweitliga-Aufstieg hat Dynamo Dresden wenigstens noch die Teilnahme am DFB-Pokal gerettet - das Minimalziel. «Die Tabelle ist so, wie sie ist. Wir sind alle tief enttäuscht», sagte Interimstrainer Heiko Scholz nach dem 4:0 zum Abschluss gegen Absteiger MSV Duisburg. «Wir haben es als Mannschaft verbockt», schlug Paul Will in die gleiche Kerbe. Die eine Situation, die den Abwärtsstrudel eingeleitet hätte, habe es nicht gegeben. «Es waren verschiedene Faktoren, intern und extern», sagte Will.
Nun muss alles aufgearbeitet werden. Dazu braucht es Klarheit bei allen Verantwortlichen im Verein. Ein neuer Trainer ist mit Thomas Stamm gefunden. Beim Thema Sportgeschäftsführer leistet sich Dynamo wieder eine seiner schon bekannten Possen, indem sich der Aufsichtsrat gegenseitig widerspricht. Die Zeit drängt, denn der Umbruch mit einem Neu-Anfang muss her. All das verspricht einen heißen Sommer an der Elbe.