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SC Magdeburg gegen Füchse Berlin: Gipfeltreffen mit Kristjansson gegen Gidsel

SC Magdeburg gegen Füchse Berlin: Gipfeltreffen mit Kristjansson gegen Gidsel
Gisli Thorgeir Kristjansson (M) ist der Star des SC Magdeburg. (Archivbild) / Foto: Marius Becker/dpa
Von: DieThüringer News
Vor dem Duell des SC Magdeburg mit den Füchsen Berlin stehen vor allem Gisli Kristjansson und Mathias Gidsel im Mittelpunkt. Bei aller Vorfreude ist SCM-Trainer Wiegert damit nicht ganz einverstanden.

Am Donnerstagabend treffen zur besten Sendezeit (20.15 Uhr/MDR, Dyn) mit Titelverteidiger SC Magdeburg und den Füchsen Berlin die wohl besten deutschen Handball-Teams der letzten Jahre aufeinander. Gleichzeitig ist das Gipfeltreffen auch ein Duell von Magdeburgs Ausnahmekönner Gisli Kristjansson mit Welthandballer Mathias Gidsel.

Beim Supercup zum Saisonauftakt hatten die Magdeburger mit 38:31 klar die Nase vorn, doch dem will Magdeburgs Erfolgstrainer Bennet Wiegert nicht zu viel Bedeutung beimessen. «Beide Mannschaften werden ihre Chance suchen wollen im neuen Wettbewerb», erklärte der 44-Jährige. Das zweite Aufeinandertreffen mit der Berliner Konkurrenz innerhalb von zwei Wochen stört Wiegert nicht: «Ich werde daran nicht satt, an Berlin gegen Magdeburg.» 

Wiegert: «Jede Menge Ausnahmehandballer auf dem Feld»

Die Zuspitzung auf ein Duell Kristjansson gegen Gidsel stört den Magdeburger Trainer viel mehr. «Da sind jede Menge Ausnahmehandballer auf dem Feld. Das auf Mathias Gidsel und Gisli Kristjansson runterzubrechen ist mir zu einfach. Da tun mir alle andere Füchse immer ein bisschen leid, dass Mathias Gidsel über allem steht - weil die schon alle ihre Berechtigung haben und seinen sehr, sehr guten Job machen.»

Ähnlich sieht das Kristjansson: «Gidsel ist ein überragender Handballer, aber Handball bleibt Mannschaftssport und es wäre nicht gerecht, über Berlin zu sagen, dass sie nur ihn im Kader haben, der gut spielen kann.» Im Supercup war der Däne allerdings einmal mehr überragender Mann seines Teams, aber auch als einziger in Normalform. Kein Wunder, dass Teamkollege Matthes Langhoff betonte, es sei eben auch wichtig, dass die Berliner «versuchen, nicht alles Mathias machen zu lassen».

Kristjansson: «Sind sehr gut zusammengestellt und eingespielt»

Im Magdeburger Spiel nimmt Kristjansson zwar eine ähnlich zentrale Rolle ein wie Gidsel in Berlin, überragt seine Nebenleute - etwa Felix Claar oder Omar Ingi Magnusson - nicht im selben Maß. «Wir sind in Magdeburg als Mannschaft gut zusammengestellt und seit Jahren eingespielt», betont Kristjansson die Bedeutung seiner Teamkameraden: «Das ist natürlich ein großer Vorteil für uns.»

Das Ergebnis am Donnerstag - so früh in der Saison - dürfe man nicht über-, aber auch nicht unterbewerten, so der 27-Jährige: «Wir waren in den letzten Jahren die zwei Mannschaften, die um die Titel gekämpft haben. Im Super Cup haben wir das Duell für uns entschieden und konnten das Berliner Tempospiel stoppen. Das müssen wir jetzt wieder hinbekommen und es genauso auf den Punkt bringen wie in München - einfach wird das jedoch nicht.» Gelingt dem SCM das, kann er schon am 2. Spieltag Big Points verbuchen.

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