In Thüringen hat es im Jahr bisher einen Badetoten gegeben. Damit ist die Zahl der Badetoten zwischen Jahresbeginn und Ende Juli im Vergleich zum Vorjahr um vier gesunken, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Laut der Bilanz handelt es sich um eine männliche Person, die im See ertrunken ist.
Meiste Badetote männlich
Bundesweit waren die meisten Badetoten männlich – der DLRG zufolge über alle Altersgruppen hinweg 85 Prozent. DLRG-Präsidentin Ute Vogt sagte, dass leichtsinniges Verhalten – etwa in Verbindung mit Alkohol und anderen Drogen – zu besonders vielen Badeunfällen bei Jungen und jungen Männern führt. «Andere können nicht oder kaum schwimmen und begeben sich völlig unnötig in Lebensgefahr. Es gibt im Badesee keinen Preis zu gewinnen, aber das Leben zu verlieren», sagte Vogt.