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«Totalschaden»: Magdeburg geht gegen Braunschweig unter

«Totalschaden»: Magdeburg geht gegen Braunschweig unter
Der 1. FC Magdeburg hat die höchste Zweitliga-Heimniederlage seiner Vereinsgeschichte kassiert. / Foto: Julius Frick/dpa
Von: DieThüringer News
Zum Start in die neue Zweitligasaison kassiert der 1. FC Magdeburg eine heftige Niederlage gegen Braunschweig. Den Elbestädtern gelingt fast nichts, dazu sieht Herbert Bockhorn die Rote Karte.

Der 1. FC Magdeburg hat zum Saisonstart die höchste Zweitliga-Heimniederlage seiner Vereinsgeschichte kassiert. Vor 28.508 Zuschauern unterlagen die Elbestädter in Unterzahl Eintracht Braunschweig mit 1:6 (0:4).

Aaron Opoku (16. Minute), Jan Urbich (21., 26.), Mehmet Aydin (43./Foulelfmeter), Samuele Di Benedetto (51.) und Florian Flick (61.) trafen für die Eintracht. Für den FCM war Mateusz Zukowski (49.) erfolgreich. Magdeburgs Herbert Bockhorn (31.) sah nach einem Foul die Rote Karte.

«Totalschaden. Punkt», fasste Alexander Nollenberger die Niederlage zusammen. Sportdirektor Peer Jaekel betonte, die Leistung habe sich nicht angedeutet. «Wir haben nichts von dem gezeigt, was uns die letzten Wochen ausgezeichnet hat. Wir sind heute schwer auf die Schnauze geflogen. Zu unserem Spiel gehören zuallererst Mut und Überzeugung - und das habe ich in keiner Matchphase gesehen», so Jaekel.

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FCM-Trainer Petrik Sander brachte vier Zugänge in seiner Startelf - unter anderem begann das Innenverteidigerduo Anselmo García Mac Nulty und Paul Jaeckel. Den Kern des Magdeburger Spielstils hatte das Trainerteam in der Vorbereitung nicht angetastet, wollte gleichwohl mehr Konsequenz und Robustheit in die Defensive bringen. 

Davon war aber nicht viel zu sehen. Immer wieder agierte Braunschweig nach Ballgewinn schnörkellos und überlief die Magdeburger Defensive einfach. So auch beim Führungstreffer: Nach Ballverlust in Gegners Hälfte kam Magdeburg nicht in die Zweikämpfe und Opoku traf.

Magdeburg fällt vor der Pause auseinander

Noch zwei weitere Male lief Magdeburg in Braunschweiger Pressingfallen, hatte schlicht keine Restverteidigung. Nach einem Ballverlust von Iyoha erhöhte Urbich völlig frei - und legte nach einer Trinkpause gleich noch das dritte Tor nach. 

Das Spiel lief weiter gegen den FCM. Der Platzverweis für Bockhorn war eine harte Entscheidung. Doch damit nicht genug: Nach VAR-Eingriff gab es Foulelfmeter für Braunschweig, Aydin verwandelte humorlos.

Nach der Pause kam bei Magdeburg Piere Nadjombe für den blassen Moritz-Broni Kwarteng. Der neue Mann leitete auch gleich einen Konter ein, den Zukowski zum 1:4 abschloss. Der Spielstand hielt aber nicht lange, weil Braunschweig im Gegenzug erhöhte. Magdeburg bemühte sich um Ergebniskosmetik, musste sich jedoch eines fast ständigen Braunschweiger Pressings erwehren - und fing sich auch noch das sechste Gegentor.

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