Logo DieThüringer News
Nachrichten / Umwelt

Diese invasive Tierart erstmals in Thüringen nachgewiesen

Diese invasive Tierart erstmals in Thüringen nachgewiesen
Nicht nur Imker blicken mit Sorge auf die Entwicklung der Population der Asiatischen Hornisse in Deutschland – inzwischen gibt es auch einen Nachweis der invasiven Art in Thüringen. (Symbolbild) / Foto: Axel Heimken/dpa
Von: DieThüringer News
Die Asiatische Hornisse ist inzwischen auch in Thüringen aufgetaucht. Was das Umweltministerium dazu sagt und warum Imker hellhörig werden.

Die Asiatische Hornisse ist erstmals in Thüringen nachgewiesen worden. Ein Einzelexemplar des Insekts sei Anfang November des vergangenen Jahres bei Gerstungen (Wartburgkreis) dokumentiert worden. Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsabgeordneten Nadine Hoffmann hervor.

Die als invasiv geltende Insektenart breitet sich zunehmend in Deutschland aus. Jüngst wurde sie auch erstmals in Sachsen nachgewiesen. Die Hornissenart kann etwa für Honigbienenvölker zur Gefahr werden. Auch mögliche Fraßschäden im Wein- und Obstbau gelten laut den Naturschützern vom Nabu Deutschland als problematisch. Auch ihre Nester verteidigen die Insekten demnach aggressiv.

Ministerium sieht bisher keine Bedrohung für Honigbienen

Für Thüringen geht das Umweltministerium bislang nach dem Einzelnachweis aber nicht von einer Bedrohung für hiesige Bienenvölker und den Honigertrag aus. 

Das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz hat dem Ministerium zufolge ein Monitoringprogramm für die Hornissenart aufgelegt. Das Landesamt wiederum geht davon aus, dass mit der weiteren Ausbreitung der Hornisse auch in Thüringen mit weiteren Vorkommen der Art zu rechnen sei. Auf der Website des Landesamts sind zudem Bestimmungshilfen zu finden, um die Asiatische Hornisse von anderen Hornissen zu unterscheiden.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieThüringer News
Artikel von

DieThüringer News

DieThüringer News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.