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Wolfverdacht nach Angriff auf Schafherde bei Breitenworbis (Landkreis Eichsfeld): sechs Tote, 25 Verletzte

Wolfverdacht nach Angriff auf Schafherde bei Breitenworbis (Landkreis Eichsfeld): sechs Tote, 25 Verletzte
Ein Gutachter geht von einem Wolfsriss aus. (Symbolbild) / Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Schafsherden. Nun sind mehrere Tiere im Eichsfeld tot. Experten haben eine Vermutung.

Mehrere Schafe einer Herde bei Breitenworbis (Landkreis Eichsfeld) sind von einem Raubtier getötet worden. Die erste Einschätzung eines Gutachters lasse mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Wolf schließen, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Die Polizei vor Ort spricht von sechs toten und 25 verletzten Schafen. Das Ministerium hatte zunächst nur Kenntnis von einem toten und 13 verletzten Schafen, Nachmeldungen seien aber wahrscheinlich.

Nach Angaben der Polizei war die Herde in der Nacht auf Donnerstag auf einer Landstraße unterwegs. Die Beamten hätten die Tiere gemeinsam mit dem Halter wieder eingefangen. In den Morgenstunden habe der Tierhalter dann mehrere gerissene Schafe gefunden. Nach Angaben des Ministeriums sollen nun Genproben bestätigen, ob es sich wirklich um einen Wolf handelte. 

In Thüringen kommt es immer wieder zu Wolfsangriffen auf Nutztiere, meist Schafe. Oft verenden dabei aber nur einzelne Tiere. Größere Fälle in diesem Jahr wurden etwa Mitte Oktober in Rudolstadt mit 14 toten Tieren und im März bei Schmalkalden mit 17 toten Tieren verzeichnet.

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